A. Lange & Söhne Uhren

Der berühmte Uhrenhersteller A. Lange & Söhne hat seinen Sitz in Glashütte im deutschen Sachsen.
Schon zurzeit, als Könige noch regierten, waren Hofuhrmacher sehr angesehen und bewohnten sogar eine Turmwohnung im Schloss. Damit genossen sie hohes Ansehen in der Bevölkerung.
1842 trat Johann Christian Friedrich Gutkaes das Amt des Hofuhrmachers an. Bekannt wurde er vor allem durch die Herstellung präziser Taschenuhren. Ferdinand Adolph Lange, der Gründer von A. Lange und Söhne, war Schüler Gutkaes und konnte sich so großes Wissen rund um die Uhrenherstellung aneignen.
1845 rief der Uhrmachermeister Lange das weltbekannte Unternehmen A. Lange & Söhne ins Leben. Zu Beginn kämpfte der Betrieb mit Startschwierigkeiten, konnte sich aber bald etablieren und hatte 1875 bereits über 70 Mitarbeiter. Somit war der Grundstein für den Uhrenerzeuger gelegt. 1868 schlossen sich die Söhne Richard und Emil Lange dem väterlichen Unternehmen an und unter deren Leitung wurde die Firma A. Lange & Söhne auch über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt.

Enteignung und Neugründung von A. Lange & Söhne

A. Lange & Söhne stellte 103 Jahre, bis 1948 seine qualitativ hochwertigen Uhren her. Geleitet wurde die Manufaktur bis dahin von den Söhnen Otto, Rudolf und Gerhard Lange. Bis zu diesem Zeitpunkt entstanden unter deren Führung mehr als 30 Uhrenpatente.
Dann wurde das Unternehmen von der sowjetischen Besatzung enteignet und in der Deutschen Demokratischen Republik sowie 7 weitere Uhrenfabriken und Zulieferer verstaatlicht. Diese wurden zu einem volkseigenen Betrieb VEB Glashütter Uhrenbetriebe zusammengeschlossen.
1990 wurde der Hersteller von exquisiten Uhren von dem damaligen 66 jährigen Walter Lange, Urenkel von Ferdinand Adolph Lange, neu gegründet und es entstand die neue Uhrenmanufaktur Lange Uhren GmbH. Die Uhrenfabrik erwarb die Markenrechte für A. Lange & Söhne zurück.

Markenuhren mit Stil

A. Lange & Söhne Uhrenmodelle: Saxonia Thin, Datograph Auf/AB, Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender, Lange 1 Zeitzone und Grosse Lange 1

1994 wurden die ersten Uhrenmarken mit dem Namen Lange1, Tourbillon „Pour le Mérite“, Saxonia und Arkade der Weltöffentlich vorgestellt.

Die Lange1 wurde über 30 Mal ausgezeichnet und ist die erste Uhr, die nach der Wiedergründung der Manufaktur produziert wurde. In ihr findet man viele Eigenschaften der traditionellen Taschenuhr, beispielsweise die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Silber oder auch die verschraubten Goldchatons und der handgravierte Unruhkloben. Besonderheiten der Lange1 sind das patentierte Großdatum sowie die Gestaltung der nicht zentralisierten Zifferblätter. Neben der klassischen Lange1 werden noch weitere Variationen, wie die Grosse Lange1, Lange1 Daymatic, Lange1 Mondphase oder auch die Lange1 Zeitzone angeboten.

Der Tourbograph « Pour le Mérite« ist auf 101 Stücke limitiert und bisher sind davon erst 51 Uhren hergestellt worden. Dieser Tourbograph bedarf einer sehr komplexen und aufwendigen Herstellung, so dass es noch Jahre dauert, bis die letzte dieser limitierten Uhren das Werk verlassen wird.
Die Vorzüge dieser Auflage sind der Antrieb über Kette und Schnecke, Chronograph Rattrapante und das Platingehäuse. Zum 165. Jubiläum des Uhrenherstellers A. Lange & Söhne erschien eine zweite Auflage und das Exklusive ist die sehr harte Gehäuselegierung aus 18 karätigem Gold.

Dieser Beitrag wurde unter A. Lange & Söhne abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.