Herrenuhren

Der Ursprung der Entwicklung der Herrenuhren als Armbanduhren begann zunächst mit der Weiterentwicklung der Taschenuhr zu einem am Arm tragbaren Zeitmesser. Dabei war es wichtig, insbesondere die Größe der Uhr zu reduzieren, sodass diese passend für den Arm gefertigt werden konnte und durch ihren Umfang nicht störend beim Tragen war. Dies stellte eine große Herausforderung an alle Uhrenhersteller dar. Etwa um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts erlebte die Entwicklung der Armbanduhr für Herren ihre Hochzeit und sowohl die technische als auch die praktische Konzeption wurde umgesetzt.
Zunächst war der Nutzeffekt der Herrenuhr am Arm enorm hilfreich in den verschiedenen militärischen Bereichen, in denen insbesondere die sogenannten breitling/breitling-uhren/“>Fliegeruhren, Piloten- und U-Bootuhren angelegt wurden. Aus diesem Grund wurde die Fertigung dieser Uhren etwa in den 40er Jahren forciert. Die sogenannte Militäruhr gehörte zu den grundlegenden militärischen Ausrüstungsgegenständen.
Nach dem Ende des Krieges eroberte die Herrenuhr für das Handgelenk die Bereiche des täglichen Lebens. Sie war durch eine zunehmende Verflachung des Gehäuses gekennzeichnet und eignete sich auch für die Freizeit und das Business. Hochwertige und teure Herrenarmbanduhren stellten gleichzeitig einen finanziellen Wohlstand und gesellschaftlichen Status dar.

Arten der Herrenuhren

Auf Grund der unterschiedlichen Konzeptionen der Herrenarmbanduhr und den Einflüssen durch die Mode und die verschiedenartigen Designvorstellungen konnten von den Uhrenherstellern besonders facettenreiche und alltagstaugliche Uhren angeboten werden. Die Uhrenarten, zu denen neben den Militäruhren, die Sportuhren wie z. B. Uhren der Marke Omega und die Klassiker mit edlem Design wie Patek Phillipe Uhren gehören, ließen sowohl an Kreativität als auch der Umsetzung des wissenschaftlich technischen Fortschritts nichts zu wünschen übrig.
Die einzelnen Produkte der am Handgelenk zu tragenden Herrenuhren bieten für jeden Typ Mann ein entsprechendes Design. So werden neben soliden und eher robust gefertigten Uhren für den sportlichen Träger, wie z. B. TAG Heuer Uhren, die edleren und schlichteren Varianten bevorzugt, welche gern von eleganten Herren getragen werden. Deshalb ist die Herrenuhr nicht nur als praktischer Zeitmesser zu sehen. Sie stellt gleichzeitig ein modisches Accessoire dar, welches dem Träger eine persönliche Note verleiht.

Die Herrenuhr als Spiegel der Technik

Herrenuhren sind im Laufe der Zeit zu einem echten Statussymbol geworden und drücken zudem den Fortschritt in der Technik, Elektronik und Materialverarbeitung aus. Solide Herrenuhren sind beständig, zeitlos und bestechen durch ein aufwendiges Design. Besondere Highlights stellen in diesem Zusammenhang Uhren für Herren dar, welche von Hand gefertigt werden. Sie sind ebenfalls gekennzeichnet durch eine präzise und zuverlässige Zeitmessung und werden stetig durch spezielle Features und Funktionen erweitert. Im Vordergrund steht bei den Uhren immer der hohe technische Aufwand, welcher zunehmend aus einer Vereinigung von Hightech und hochwertigen Materialien besteht. Nach wie vor schätzen viele Herren die Uhren mit einer rein mechanischen Ausstattung. Im Trend sind jedoch die elektronischen Uhren, welche die neuesten Entwicklungen darstellen. Mechanische Uhren für das Handgelenk der Herren sind wie die elektronischen Uhren mit vielen Feinheiten ausgerüstet. So bieten Uhrenhersteller Herrenuhren an, welche auf rein mechanischer Basis arbeiten und beispielsweise ein Notrufsignal absetzen können.
Im Laufe der praktischen Nutzung der Herrenarmbanduhren haben sich die Designs und das Aussehen der Uhren verändert. Waren es zunächst stabile, rustikale und große Uhren, so bieten namhafte Hersteller wie der Schweizer Traditionshersteller Ebel oder Marice Lacroix Herrenarmbanduhren mit kleineren und enorm flachen Gehäusen an.
Wie die Gehäuse und das Innenleben der Uhren, so verändern sich auch die Materialverwendungen. Neben den klassischen Rohstoffen wie Gold, Platin oder Titan und Silber werden zukünftig moderne Grundstoffe eingesetzt. Sie bieten die gleichen Vorteile wie edle Metalle, bestechen jedoch durch ein wesentlich geringeres Eigengewicht und zeichnen sich durch interessante materialspezifische Farbtöne aus.