IWC Aquatimer

Das schweizerische Traditionsunternehmen IWC (International Watch Company) existiert bereits seit 1868 und hat sich auf die Produktion und den Vertrieb luxuriöser und hochwertiger Taschen- und Armbanduhren spezialisiert. Die Uhren der Uhrenmanufaktur IWC werden in die ganze Welt exportiert und überzeugen die Kunden sowohl durch ein exklusives Design und durch die Verarbeitung edler Materialien, als auch durch eine hohe Funktionalität. Alle Uhrenmodelle bieten besondere Extras, wie beispielsweise eine Kalenderfunktion oder eine Gangreserve.

Die Erfolgsgeschichte der IWC Aquatimer

Bereits 1968 brachte die Manufaktur der IWC die erste Generation der Aquatimer auf den Markt. Hintergrund war das wachsende Interesse am Tauchsport. Professionelle Taucher wünschten sich eine Armbanduhr, die auch unter den schwierigen Bedingungen, die ein Tauchgang bis heute mit sich bringt, einwandfrei funktionierte. Schon die ersten Aquatimer, die auf den Markt kamen, konnten einem Druck von bis zu 20 bar standhalten, ein innerer Drehring zeigte die Tauchzeit. Die Uhr garantierte eine Wasserdichte bis 300 Meter Tiefe. Diese Entwicklungen waren zur damaligen Zeit revolutionär innovativ. Bis 1982 wurden die Uhren technisch immer weiter optimiert, die Ocean 2000, welche in diesem Jahr die Marktreife erlangte, konnte einen Druck von 200 bar aushalten- das entspricht einer Meerestiefe von 2000 Metern. Damit konnte die Uhr sogar von professionellen Tiefseetauchern verwendet werden.
1997 kam die GST-Uhrenlinie auf den Markt. Diese Uhrenmodelle vereinten ein sportliches Design mit einer hohen Funktionalität, sie waren robust und auch im Alltag tragbar. Die GST Deep One, welche bereits zwei Jahre später erhältlich war, gehört zu den ersten Uhren, die mit einem mechanischen Tiefenmesser ausgestattet waren. Das Nachfolgermodell von 2009, war technisch noch weiter entwickelt worden und bot einen besonderen Tragekomfort. Insgesamt war die Uhr größer geworden und verfügte über eine spezielle Technologie, die es dem Taucher ermöglichte auch bei schlechten Sichtverhältnissen die Tauchzeit präzise ablesen zu können. Der drehbare Außenring ist bis heute auch mit Handschuhen leicht zu bewegen. Ohne den Einsatz von Werkzeug können außerdem die Armbänder gewechselt werden. Dieses Band-Schnellwechselsystem ist sogar patentiert. Für den Tauchgang kann so mühelos ein Klettband angelegt werden, welches über dem Taucheranzug getragen werden kann, für den Alltag sind hochwertige Edelstahl- oder Kautschukarmbänder erhältlich. Zusätzlich besitzt dieses Modell eine integrierte Anzeige, welche sowohl die aktuelle Tauchtiefe, als auch die mögliche Maximaltiefe von 50 Metern anzeigt. Die Farbgebung der Uhren ist sehr kontrastreich und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Ebenfalls seit 2009 ist der Aquatimer Chronograph in 18 Karat Rotgold auf dem Markt. Chronographen unterscheiden sich von gewöhnlichen Taschen- und Armbanduhren durch ihre Stoppuhrfunktion. Der Aquatimer Chronograph in 18 Karat Rotgold war die erste Taucheruhr, die über ein Edelstahlgehäuse verfügte.

Funktionen und Ausstattungsmerkmale der aktuellen IWC Aquatimer

Die Aquatimer werden technisch immer weiterentwickelt, dabei legen die IWC-Ingenieure aber nicht nur Wert auf Funktionalität, sondern auch auf ein hochwertiges Design und wertvolle Materialien. Die Uhren sind meist aus Edelstahl und Titan gefertigt, aber auch Edelmetalle wie Gold und Silber werden verwendet- So werden die Uhren zu begehrten Sammlerstücken und nicht selten zu einer lohnenswerten Geldanlage.
2004 erschien die Cousteau-Edition in Stahl, ein in limitierter Auflage produziertes Modell. Weltweit sind nur 1953 Ausführungen dieser Uhr vorhanden. Jacques-Yves Cousteau war ein bekannter Meeresforscher, welcher unzählige für die Wissenschaft bedeutende Forschungsreisen auf den Meeren dieser Welt leitete. Das Ziffernblatt dieser besonderen Uhr ist dunkelblau, orangefarbene Elemente bilden dazu einen schönen Kontrast.
Ebenfalls 2004 eroberte der Aquatimer Minuten-Schleppzeiger-Chronograph in Titan den Markt. Dieser sogenannte Doppelchronograph ist mit einem zweiten Stoppzeiger ausgestattet, der unabhängig von der eigentlichen Stoppfunktion genutzt werden kann.

Die unterschiedlichen Aquatimer-Modelle

Die aktuellen Aquatimer lassen sich in insgesamt vier unterschiedliche Modelle unterteilen, nämlich den Aquatimer Chronographen, dem Aquatimer Chronograph Galapagos Islands Edition, dem Aquatimer Automatic 2000 und dem Aquatimer Deep Two. Der Aquatimer Automatic 2000 gehört zu den beliebtesten Modellen. Das Gehäuse ist aus Edelstahl gefertigt, das Armband aus schwarzem Kautschuk. Das mechanische Uhrwerk verfügt über eine 24 Sunden Gangreserve und einen automatischen Aufzug. Das Uhrenglas besteht aus Saphirglas und ist beidseitig entspiegelt. Auf Zifferblatt, Zeigern und Außendrehring befinden sich Leuchtelemente. Die Gehäusehöhe beträgt 14 mm, der Durchmesser 44 mm. Natürlich verfügt der Aquatimer Chronograph 2000 auch über das patentierte Band-Schnellwechselsystem.
Der Aquatimer Deep Two ist ebenfalls aus Edelstahl gefertigt. Die Uhr hat 21 Steine und verfügt über eine verschraubte Krone. Neben den Standardfunktionen ist sie mit einer Datumsanzeige und einer Zentrumsekunde inklusive Stoppvorrichtung ausgestattet. Die Taucheruhr verfügt über ein spezielles System, welches im Falle eines beschädigten Tauchcomputers alle lebenswichtigen Daten immer zuverlässig anzeigt.

Dieser Beitrag wurde unter IWC abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.