Nomos Tangente

Das Uhrenmodell Nomos Tangente stammt von der Firma Nomos/Glashütte. Die Nomos Tangente ist das erste Modell der Uhrenmanufaktur NOMOS (Design Susanne Günther), das gleichzeitig ihren guten Ruf begründete. Die Nomos Tangente ist eine Armbanduhr mit Handaufzug.

Designprinzipien der Nomos Tangente

Die Uhr sollte gut lesbar sein und ganggenau. So ließ man Elemente des Bauhauses als auch des Deutschen Werkbundes einfließen, der seinen Gründungsort in der Nähe von Glashütte in Hellerau hatte. Designer Preise ließen demzufolge auch nicht lange auf sich warten.

Das Uhrwerk des Modells Nomos 1T.

Wie schon gesagt, handelte es sich bei der Nomos Tangente um eine Uhr mit Handaufzug. Dieses Werk hatte das Kaliber 7001 und war von Peseux. D.h. das Rohwerk wurde zwar aus der Schweiz bezogen aber von Nomos durchgehend bearbeitet und verfeinert. Es erhielt den bekannten Glashütte Sonnenschliff, der die Bezeichnung Langeleist-Perlage trug. Dies hat durchaus auch ästhetische Zwecke. Obendrein wurden Ankerkloben und Kronrad mit Wölkchenschliff versehen. In einer anderen Serie wird die Oberfläche des Uhrwerks sogar vergoldet. Die Schrauben sind gebläut und sorgen dadurch weiter für ein edles Aussehen.
In der Zwischenzeit hat sich die Technik etwas verändert. Mit dem werkseigenen Handaufzugswerk Nomos Alpha ausgestattet hat die Uhr im Grundmodell drei Zeiger: den Stundenzeiger, den Minutenzeiger und den kleinen Sekundenzeiger bei der „6“. Diese Serienumstellung erfolgte 2005. Das Modell Alpha gibt es wahlweise auch in der Ausstattung mit 18 Kt. Rotgold und moccabraunem Ziffernblatt seit 2007.

Technische Einzelheiten des werkseigenen Laufwerks

Die Gangreserve beträgt 42 Stunden, innerhalb derer die Uhr wieder aufgezogen werden muss. Das Ziffernblatt ist galvanisiert, versilbert, auch die Zeiger sind aus gebläutem Stahl, Die Ziffern sind arabisch und in schwarzer Farbe gehalten. (Fachbergriff: Minuterie). Das Gehäuse ist mit Ausnahme des Bodens aus Edelstahl. Der Boden dagegen aus Saphirglas, das einen Blick auf Teile der Mechanik erlaubt. Die Stege sind geschraubt.
Der Durchmesser der Krone liegt bei 35mm und die Höhe bei 6,6mm. Die Uhr gilt als wasserfest bis 30 Meter oder 3ATM (Atmosphärenüberdruck).
Genauso edel wie das Gehäuse und das Laufwerk ist das Armband der Nomos T1. Das Armband ist aus handgefertigtem Leder von Shell Cordovan, die Dornschließe antiallergisch aus Edelstahl mit einem 18mm Federdorn, auf den das Nomos Logo geprägt ist.

Nomos Tangente mit Datumsanzeige

Als Variante dieses Grundmodells ist das Modell mit der Datumsanzeige bei der „6“ auf dem Markt. Diese Modellvariante Trägt die Bezeichnung Nomos TSD 1 und das, entsprechende Uhrwerk trägt die Bezeichnung Nomos Beta. Alle anderen Baudetails sind mit dem oben beschriebenen Modell gleich.
Gangreserveanzeige.
Eine weitere Modellvariante (Nomos TSDPPG 1)bildet bei der „1“ als kleines rotierendes Farbfeld eine Gangreserve ab. Das Uhrwerk trägt die Bezeichnung Delta.
Ein vergleichbares Modell ohne Datum gibt es seit 2006 mit der Uhrwerkbezeichnung Nomos Gamma. Dieses Modell ist wahlweise auch mit einem anthrazitfarbenen (Ruthenium) Ziffernblatt zu haben.
Als robuste Variante existiert das Nomos Tangente Modell Sport. Es eignet sich für unzählige sportliche Tätigkeiten am und ums Wasser 10 ATM). Dafür sorgt der sechsfach verschraubte Boden, das silbergraue Ziffernblatt ist mit Superluminova ausgestattet. Sie hat das Alpha Werk und zeigt kein Datum an. In der Beta Version aber kann das Werk auch das Datum anzeigen.
Die Variation „Index“ setzt an Stelle der arabischen Ziffern einfach nur Indizes (Stege). Das Ziffernblatt ist anthrazit dunkel. Die Zeiger rhodiniert. Als Werksversion Beta ist auch diese Sportuhr mit einer Datumsanzeige ausgestattet.

Nomos Tangente als Automatikversionen

Dem Zeittrend folgend, setzte sich Nomos zum Ziel, ein eigenes Uhrwerk mit Automatikantrieb zu schaffen. Das Werk erhielt die Bezeichnung „Epsilon“, das mit Datum die Bezeichnung „Zeta“. Mit einem Durchmesser von 34,65mm ist es groß, weil man bei Nomos die Philosophie vertritt, dass man ein großes Werk brauche, um die Ganggenauigkeit zu garantieren. Besonders der Zentralrotor aus Schwermetall ist aus einem Stück und deshalb auch größer und schwerer als bei anderen Uhrmodellen anderer Hersteller. Auch die Unruh ist folglich größer, dennoch bleibt die Höhe des Werkes mit 4,3mm gering. Dieses Modell trägt die Bezeichnung Tangomat.

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