Skip to main content

Girard-Perregaux Uhren

Die Wurzeln des Schweizer Uhrenherstellers Girard-Perregaux reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. So kreierte Jean-Francois Bautte im Jahre 1791, im Alter von gerade einmal 19 Jahren, seine ersten Uhren. Sein Wissen auf diesem Gebiet hatte er sich zuvor durch die Zusammenkunft mit Gehäusebauern, Goldschmieden und anderen Uhrenmachern angeeignet und vertieft.
Dieses erste Modell zeichnete sich durch seine, für damalige Zeiten, besondere Flachheit aus, sodass die Uhren schnell Aufmerksamkeit auf sich zogen. Bautte eröffnete daher bald sein eigenes Manufakturunternehmen in Genf.
Das Besondere hierbei war zudem, dass dies das erste Unternehmen war, welches alle Bereiche des Uhrenherstellens unter einem Dach vereinte. Bekannte Persönlichkeiten, wie die spätere Königin Viktoria, zählten schnell zu Bauttes Kundenkreis. Seine Erben und auch deren Erben arbeiteten in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich weiter an der Kunst des Uhrenbaus. Mehrere internationale Ausstellungen zeichneten diese Errungenschaften regelmäßig aus und bestätigten damit den richtigen Weg, auf dem sich das noch junge Unternehmen befand.
Im Jahre 1852 erhält das einstige Familienunternehmen einen ersten Bestandteil seines heutigen Namens. Constant Girard gründet das Unternehmen Constant Cie. Nach seiner Heirat mit Marie Perregaux entsteht 1856 schließlich der Manufakturname Girard-Perregaux.

So gingen die Jahre ins Land und es folgten zahlreiche Meilensteine. 1887 bekam Girard-Perregaux die erste Goldmedaille für seinen Tourbillon – dieses Produkt wurde 1900 nicht einmal mehr zum Wettbewerb zu gelassen, da dieser Tourbillon als „unerreichbar” definiert wurde.
1880 folgt die erste große Kommerzialisierung, als Girard im Auftrage des damaligen Kaisers rund 2.000 Uhren für Marineoffiziere anfertigte.
Im Jahre 1940 ist die Marke Girard-Perregaux weiter auf dem Vormarsch und erobert, neben dem europäischen Markt, nun allmählich sogar Amerika.

1991 kann die Manufaktur Girard-Perregaux bereits auf ein 200-jähriges, erfolgreiches Bestehen zurückblicken.
Aufgrund der baldigen Unternehmensleitung durch Ex-Rennfahrer Luigi Macaluso, wird in den Folgejahren eine Kooperation zwischen dem Uhrenhersteller und Ferrari initiiert. Bis 2004 werden hierdurch diverse sportliche Kollektionen mit speziellem Ferrari Branding herausgebracht.

Girard-Perregaux heute

Die Schweizer Uhrenmanufaktur kann heute auf eine über Jahrhunderte währende Entwicklung zurückblicken. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen tausende Mitarbeiter auf der ganzen Welt.
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens wird vermutlich auch nicht abreißen. Entschieden beigetragen hat Girard Perregaux beispielsweise bei der Entwicklung des so genannten Quarzwerks. Aber auch zahlreiche weitere Innovationen prägen nach wie vor die Geschichte der Branche und tragen somit auch zur Zukunft bei.

Philosophie und Slogan

Girard-Perregaux bezeichnet sich selbst als letzte authentische Schweizer Horlogerie (dt. Uhrenfabrik). Daher bezeichnet das Unternehmen die eigenen Kollektionen als besonders prestigeträchtig.
Das erklärt auch den Untertitel “Watches for the few since 1791”, welcher das Girard-Perregaux Logo ziert. Zu Deutsch bedeutet dies so viel wie “Uhren für die Wenigen, seit 1791” – was bedeutet, dass diese Uhren der Extraklasse angehören und daher auch nur von einem geringen Teil – und das der gehobenen Gesellschaft – im Besitz sind.
Dabei legt die Uhrenmanufaktur wert auf den Verdienst, trotz seines langen Bestehens mit der Zeit zugehen und auch mit aktuellen Technologien standhalten kann.